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Internet, Office & Co

Medienkonzept  der Osterholzschule  Fortschreibung März 2015

Kinder und Jugendliche wachsen in einer Gesellschaft auf, in der Medien bzw. neue Medien mehr oder minder fester Bestandteil ihrer  unmittelbaren Lebens-und Erfahrungswelt  sind.

Das mediale Spektrum dieser neuen Medien reicht vom einfachen Handy über die Spielkonsole bis hin zum PC mit entsprechendem Internetanschluss.

Im Zuge der fortschreitenden medialen Orientierung in Ausbildung und Beruf und den sich daraus ergebenden Anforderungen im Bereich IT-Technologie bzw. Kompetenz darf die Vermittlung informationstechnischer Grundlagenkompetenz nicht vor der Schule haltmachen.

Grundkenntnisse im PC-Bereich sind mittlerweile zwingende Voraussetzung, um einen Ausbildungsplatz  zu erhalten.

Diese Anforderungen verlangen von unseren Schülern Medienkompetenz. Diese Fertigkeit darf jedoch nicht als einfache Kommunikation per facebook  , svz oder wkw definiert werden, vielmehr müssen unsere Schüler in der Lage sein, sich sicher, handlungsorientiert aber auch kritisch in der komplexen Medienlandschaft zu bewegen.

Dieser Anspruch ist der erste Baustein des schulinternen Medienkonzeptes.

Um dies im pädagogischen Bereich realisieren zu können, müssen Lehrerinnen und Lehrer selbst über  eine adäquate Medienkompetenz, die sich nicht nur auf das Aufrufen verschiedener Lernprogramme beschränkt, verfügen. Der Komplex Fortbildung im Bereich  Medienkompetenz  ist somit der zweite Baustein im Medienkonzept der Osterholzschule.

Die mediale Ausstattung der Osterholzschule unterliegt einer Dynamik, die jedoch  vom jeweiligen Finanzierungskonzept (Schule@Zukunft etc.) des Schulträgers bestimmt wird. Wünsche nach Verbesserung der technischen Ausstattung wurden und werden nicht immer realisiert, die Schule muss improvisieren, um die vorgegebenen Ziele zu erreichen.

Die sächliche Ausstattung der Osterholzschule bildet den dritten Baustein des Medienkonzeptes.

Pädagogisch-didaktische Konzeption zur Medienkompetenz der Schüler

Für den Umgang mit Medien gelten folgende Zielbereiche:

  • Beschaffung von Informationen
  • Werkzeugcharakter der Medien
  • Umgang mit- und Gestaltung der Medien
  • Transparent und Kritik der Medien
  • Bezug zur Berufsorientierung
  • Lernprogramme
  • Office-Anwendungen

Beschaffung von Informationen

In diesem Bereich werden Techniken zur Recherche im Internet und der Gebrauch lexikalischer Programme thematisiert. Die Schüler sollen in der Lage sein, zielgerichtet Informationen einzuholen.

Werkzeugcharakter der Medien

Die Schüler sollen die verschiedenen Hardware-Komponenten eines Rechners und der Peripherie  kennen und kleinere Wartungsarbeiten durchführen bzw. Störungen erkennen und beheben können.

Umgang mit und Gestaltung der Medien

Das Erstellen eigener Medien (z.B. Lebenslauf, Texte, Präsentation)befähigt die Schüler, mittels der verschiedenen Medien persönliche Lebensumstände medial zu gestalten.

Transparenz und Kritik der Medien

Die Veranschaulichung und die Bewusstmachung der Gefahren der neuen Medien sollen die Schüler dazu befähigen, eine kritische Distanz zu diesen Medien zu entwickeln. Insbesondere die leichfertige und unüberlegte Weitergabe persönlicher Daten im Internet( facebook etc.) muss einer kritischen Würdigung unterzogen werden.

Bezug zur Berufsorientierung

Die gängigen Berufsinformationssysteme werden immer mehr medial aufbereitet und verlangen daher ein sicheres Umgehen mit diesen spezifischen Medien.

Lernprogramme

Lernprogramm wie z.B. Budenberg oder die Lernwerkstatt bieten sehr gute Möglichkeiten zur Binnendifferenzierung. Die Schüler können somit eigene Lernstrategien und Lerntempi realisieren.

Die Implementation von  Lernplattformern wie etwa Antolin u.a. schaffen weitere Anreize, sich aktiv mit dem medialen Lernangebot zu beschäftigen.

Office-Anwendungen

Das Arbeiten mit Textverarbeitungsprogrammen bildet die Grundlage medialer Kompetenz. Darauf aufbauend sollen die Schüler einfache Tabellenkalkulationen beherrschen sowie in der Lage sein, kleinere Präsentationen( z.B: Powerpoint) zu erstellen. Die digitale Schultasche gibt  unseren Schülern ein nahezu optimales Werkzeug für das Arbeiten mit allen Arten von Office-Anwendungen, mail-Programmen und anderen medialen tools in die Hand.

 

 

 

 Fortbildungskonzept

 

Die Medienkompetenz des Kollegiums ist nicht homogen. Daher muss ein Nahziel darin bestehen, eine einheitliche Grundkompetenz zu schaffen. Dazu bedarf es gezielter Aus-Weiter-und Fortbildungen in allen Bereichen der didaktisch-pädagogischen Konzeption. Diese Fortbildungen können jedoch nicht umfassend schulintern angeboten werden und müssen daher extern (z.B. im Medienzentrum) durchgeführt werden. Schulinterne Fortbildungen umfassen folgende Bereiche:

Vorstellung neuer Lernprogramme

Anwendungsprobleme

Grundlagen des Dateimanagements(dauerhaftes und sicheres Speichern von Arbeitsergebnissen der Schüler)

Umgang mit der Peripherie

Einsatz neuer Medien( Smartboard, transportable Beamer-Laptop-Einheiten, Dokumentenkamera)

Anleitung der Schüler zum Gebrauch von USB-Sticks

Grundlagen und Probleme der Datensicherung

IT-Infrastruktur

Die IT-Infrastruktur der Osterholzschule hat sich  in den letzten Monaten entscheidend positiv verändert:  Der Schulträger hat den EDV-Raum komplett mit neuer Hardware ausgestattet, so dass wir nun über 16 +1  Hard-und softwaremäßig  sehr gut ausgestattete Rechner verfügen können.  In einem weiteren Raum befindet sich ein interaktives Smartboard, welches mehr und mehr auch als methodisches Mittel im Unterricht eingesetzt wird.

Die weitere technische Peripherie des EDV-Raumes  wird  ab März 2015 grundlegend saniert und den Bedürfnissen angepasst. Die gesamte elektrische und elektronische Verkabelung wird erneuert, der Raum erhält einen  neuen Fußboden, eine neue Decke und die Möblierung wird erneuert.

Alle Klassenräume sind mittlerweile mit einem oder 2 PCs ,Monitore und Drucker ausgestattet, zudem sind noch 10 Laptops im Einsatz.

Neben den „üblichen“ Peripheriegeräten wie Kopierer und Scanner sind mehrere Digitalkameras- und Recorder im Einsatz.

Mehrere Dokumentenkameras sowie eine transportable Beamer-Laptopeinheit stehen uns mittlerweile zur Verfügung.

Eine umfassendes Netzwerk(Intranet) ist nicht gegeben, lediglich im Eltersprechzimmer besteht für das Kollegium die Möglichkeit, mit einem Rechner die Verbindung zum Internet herzustellen.

Die Osterholzschule hat mittlerweile USB-sticks für die Schüler( BO-Stufe) angeschafft, dies bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit , mittels der digitalen Schultasche zuhause an begonnenen Unterrichtsprojekten weiter zu arbeiten. Zudem erlernen diese damit den Umgang mit den verschiedenen Programmen der Digitalen Schultasche.

Software

Die Osterholzschule verfügt über ein breites Angebot an Lernsoftware. Exemplarisch sind hier Budenberg und die Lernwerkstatt zu benennen. Weiterhin verfügt die Schule über eine Antolin-Lizenz sowie ein kostenneutrales Office-Programm(open office). Eine Einbindung des Manhattan-Programmes ist bisher noch nicht erfolgt- wird jedoch in der nächsten Zeit geschehen.

Perspektiven

Es  ist anzustreben, die gesamte Schule(Klassenräume) in ein Intranet einzubinden-aufgrund der baulichen Gegebenheiten ist dies zwar kostenintensiv, sollte jedoch nicht aus den Augen verloren werden.

Die Schulhomepage ist mittlerweile im Netz( www.osterholzschule-ks.de) und wird entsprechend betreut bzw. aktualisiert.

Da unsere Schüler gern und intensiv das Internet nutzen ist es wichtig, in diesem Bereich Rechtssicherheit zu erlangen und entsprechende Einverständniserklärungen der Erziehungsberechtigten einzuholen. Dies betrifft im Besonderen Schüleraktionen in Bereichen wie etwa  facebook,  svz und wkw.

Selbstverständlich wird das vorliegende Medienkonzept in zeitlichen Abständen evaluiert und fortgeschrieben.

Kassel, im März 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

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